Wer frisst mehr HECHT oder WELS

 

Die meisten Angler sind einfach nicht genug aufgeklärt wie viel Welse im Jahr fressen (ca ihr eigenes Körpergewicht) und die Größe lässt vermuten dass sie nur fressen. Dabei liegen Welse oft tagelang passiv am Grund bis sie wieder auf Raubzug gehn. Manche Angler beschweren sich dass sie viel weniger fangen, das hat eher mit falschen Besatzmaßnahmen, steigender Wasserqualität und Schwarzanglern zutun als mit der Fressmaschine Wels. Ein Tier würde nie seinen eigenen Lebensraum zerstören oder die vorhandenen Nahrungsressourcen deutlich schmälern um dann später Beuteknappheit zu erfahren! In Gewässern mit vielen Welsen gibt es in der Regel auch viele Beutefische (zb Ebro und Po). Sind dagegen nur wenige Beutefische vorhanden werden auch die Welse zurückgehen bzw der Bestand aller Räuber.

 

Es gibt eine Fraß-Rechnung mit der man ca (!) ausrechnen kann wie viel Kilo ein Wels in der Woche frisst.

 

Ein 2m Wels wiegt ca 50kg. Im halben Jahr frisst er ca 25kg, im viertel 12,5kg und in 30 Tagen 4 Kg. Das sind in der Woche ca 1 Kilo Fisch! Dazu kommt dass es nicht mal unbedingt Fisch sein muss, denn Welse fressen ja bekanntlich auch Würmer usw. Ein Hecht frisst in der Woche weit mehr. Den Großteil des Nahrungsbedarfs nehmen Welse im Frühjahr zu sich ca 40%, im Spätjahr wieder ca 40% und die restlichen 20% bei günstigen Wetterfaktoren.

 

Forscher: Fische haben kein "bewusstes" Schmerzempfinden wie wir laut Studie mangelt es dafür an den notwendigen Rezeptoren Ein Forschungsergebnis, das nicht nur Biologie-Fans, sondern vielleicht auch manche Menschen interessieren könnte, die aus ethischen Gründen keine Tiere essen wollen: Fische haben höchstwahrscheinlich kein dem Menschen - oder höheren Säugetieren und Vögeln - entsprechendes Schmerzempfinden, berichtet die Berliner Humboldt-Universität. Die Tiere hätten nicht die dafür notwendigen physiologischen Voraussetzungen. Ein internationales Forscherteam hat sowohl Knochen- als auch Knorpelfische untersucht. Den Wissenschaftern zufolge mangelt es vor allem an für den Schmerz wesentlichen C-Schadenszeptoren (Nozizeptoren). Das gelte für Knochenfische wie Forellen und Karpfen und noch mehr für Knorpelfische wie Haie und Rochen. Als weiteres Indiz werten die Forscher, dass die meisten Schmerzmittel bei Fischen ihren Dienst versagen. Einschränkungen Robert Arlinghaus vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei räumt ein, dass "Knochenfische ohne Zweifel mit einfachen Nozizeptoren ausgestattet sind, und sie zeigen selbstverständlich Reaktionen auf Verletzungen und sonstige Eingriffe, inklusive auf die Zukunft gerichtete Vermeidungsreaktionen. Ob diese jedoch als Schmerz wahrgenommen werden, ist nicht bekannt und nach unserer Recherche ziemlich unwahrscheinlich." Auch wenn Fische kein "bewusstes Schmerzerleben" haben dürften, entbinde dies aber niemanden von jeglicher ethischer Verantwortung, betonen die Forscher. Alle Nutzungen von Fischen müssten gesellschaftlich akzeptierbar begründet und jede Form von Stress und Schäden an Fischen minimal gehalten werden.

 

Geschlechtsmerkmale Hecht